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10.09.2020  Bericht / Herren-Cup


Turnier 15 mit sehr guten Ergebnissen


Mit Turnier 15 des Servico-Cups haben wir mittlerweile schon drei Viertel der Wegstrecke hinter uns gebracht. Die Gesamttabellen der Brutto- und Netto-Gesamtwertung verdichten sich, und die Preis-Aspiranten haben sich für ein spannendes Finale in Stellung gebracht.

Die Bedingungen am Mittwoch, gesponsert von Peter Basista, konnten kaum besser sein. Der Platz und die Grüns befanden sich noch im Clubmeisterschafts-Modus, und die zwei 30-Sekunden-Schauer haben die Ergebnisse der 44 Starter sicher nicht beeinträchtigt.

Brutto-Sieger sind zwar in der Siegerehrung als Letzte an der Reihe, doch Amjad Liaquads Resultat muss einmal mehr als erstes genannt werden. Nach der Beendigung der 17 hatte er vier Birdies gespielt und lag even par.
An der 18 verzog er aber den Abschlag und landete rechts im Rough hinter dem Acker. Somit langte es leider nur zu einer 74 und 34 Bruttopunkten. Mit 38 Netto verbesserte er aber sein Handicap auf 2,0!
Dirk Gehling landete mit 29 brutto auf Platz zwei. Dafür räumte er aber mit dem Birdie an der 16 als einziger Gewinner den Birdie-Pool. Und mit den 10 Euro für das Birdie an der 17 knackte er am Mittwoch die 100-Euro-Preisgeldmarke.

In der Nettoklasse A spielte Frank Saborowski wieder einmal eine 37 und gewann vor Rainer Schlegel und Hendrik Wefelmeier (beide 36).
In Gruppe B hatten die drei Erstplatzierten einen Riesenvorsprung vor dem Verfolgerfeld. Sven Linda siegte mit einer 41. Frank Alexander gewann das Computerstechen vor Siggi Stanowski. Beide haben nach den 40 Punkten am kommenden Mittwoch einige Striche weniger auf der Scorekarte und sparen dem Club Druckertinte.

Bleibt anzumerken, dass Karl-Heinz Pastoors und ich wohl Zeuge des spektakulärsten Schlages des Tages wurde. Paul Mrgan lag an der 18 nach zwei Schlägen am Rand des Fairway-Bunkers rund 80 Meter vom Loch entfernt. Mit ein Pitching Wedge befördert er den Ball aufs Grün, wo er ohne großes Zögern ins Loch rollte. Ein tolle Art, ein Turnier zu beenden und großes Golf, lieber Paul! (RW)

Golfregeln mit Ralf Weihrauch

Am Mittwoch waren noch einige Überbleibsel der Clubmeisterschaft zu sehen. Die weißen Kreise, sonst auch gerne mal blaue Pfähle, bezeichnen nach unseren Platzregeln Boden in Ausbesserung. Dieser wird in den neuen Golfregeln in Regel 16.1a behandelt (früher 16) und wird nun unter „Ungewöhnliche Platzverhältnisse“ geführt.

Nach den neuen Regeln (16.1a ff.) bekommt der Spieler eine straflose Erleichterung, wenn der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen zur Ruhe kommt oder sie berührt. Es reicht für eine Erleichterung aus, wenn die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigen. Letzteres kann aber durch eine Platzregel untersagt werden, also informiert Euch vorher, was in den jeweiligen Clubs erlaubt ist.

Liegt der Ball auf dem Grün bekommt man eine Erleichterung wenn die ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns die Spiellinie beeinflussen.

Es reicht nicht, wenn die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den Spieler nur ablenken oder ihn nervös machen. Das muss er mit sich selber ausmachen.

In allen Fällen muss man den nächstgelegen Punkt der Erleichterung suchen, und darf von dort innerhalb einer Schlägerlänge droppen.

Innerhalb einer Penalty Area ist keine Erleichterung möglich. In diesem Fall kann der Spieler nur nach Regel 17 verfahren (Erleichterung mit Strafschlag).

Es gibt zudem keine Erleichterungen, wenn der Spieler einen eindeutig unvernünftigen Schläger benutzen will oder eine eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt. Bei uns wäre das beispielsweise der Fall, wenn jemand vorgibt unten am Grün der 4 mit einem Driver pitchen zu wollen.
Die unvernünftige Spielrichtung bestimmt sich natürlich durch die jeweilige Situation. Es gibt nun mal Lagen, da ist es am besten den Ball nicht in Richtung Loch, sondern in Richtung Abschlag zu spielen.
Eine Erleichterung kann es auch nicht geben, wenn der Ball beispielsweise in einem Busch liegt, der Spieler aber bei diesem wirklich bekloppten Schlag in zeitweiligem Wasser stünde.






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